In Deutschland u.a. Fintechs betroffen

Entlassungen in der Startup- und Tech-Branche - Juli 2023

04/10/2023
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Die Entlassungswelle in der Startupbranche setzt sich auch im September fort. In Deutschland haben beispielsweise Unternehmen wie N26 Mitarbeiter entlassen.

Die Technologie- und IT-Branche hat in den vergangenen Monaten weiterhin einen signifikanten Stellenabbau erlebt. Basierend auf den Daten der Analyseplattform Layoffs.fyi und diversen Medienberichten präsentieren wir Ihnen die monatliche Übersicht aller bekannten Entlassungen in der Startup-Szene.

Weltweite Entlassungen - Branchenriesen und Startups gleichermaßen betroffen

Besonders hervorzuheben ist das Unternehmen Epic Games mit einem signifikanten Abbau von 870 Stellen. Auch das Fitness-Unternehmen Lululemon Studio hat mit 120 Entlassungen für Aufsehen gesorgt.

September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit (Quelle layoffs.fyi)
September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit (Quelle layoffs.fyi)
September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit nach Branchen (Quelle layoffs.fyi)
September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit nach Branchen (Quelle layoffs.fyi)

 

September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit nach Finanzierungsphase (Quelle layoffs.fyi)
September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene weltweit nach Finanzierungsphase (Quelle layoffs.fyi)

Entlassungen in Europa

Im September 2023 haben verschiedene europäische Unternehmen Entlassungen vorgenommen. Hierbei ist insbesondere das deutsche Finanzunternehmen N26 zu erwähnen, das 14 Mitarbeiter entlassen hat. Auch in anderen europäischen Ländern wie Kanada wurden Entlassungen registriert, wobei Unternehmen wie Andgo und Vendasta betroffen waren.

September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene in Europa nach Branchen (Quelle layoffs.fyi)
September 2023: Entlassungen Tech- & Startup-Szene in Europa nach Branchen (Quelle layoffs.fyi)

 

Entlassungen in Deutschland

In der DACH-Region war der September dieses Jahres erneut ein herausfordernder Monat. Neben N26 haben auch andere deutsche Unternehmen Stellenstreichungen vorgenommen. Die genauen Gründe für diese Entlassungen variieren, doch wirtschaftliche Unsicherheiten und der technologische Wandel sind weiterhin vorherrschende Faktoren. Branchenexperten weisen auf verschiedene Ursachen für diese Entlassungswelle hin. Während einige die wirtschaftlichen Unsicherheiten betonen, sehen andere die raschen technologischen Veränderungen und den steigenden Wettbewerbsdruck als Hauptursachen.

Weitere Entlassungen aus Deutschland und Europa aus dem September 2023, die nicht von Layouts.fyi erfasst wurden.

Das Fintech-Unternehmen Mondu hat etwa einem Siebtel seiner Belegschaft, rund 20 Mitarbeitern, gekündigt. Laut Co-Gründer Philipp Povel handelt es sich um “punktuelle” Maßnahmen, die nur Deutschland betreffen. Trotz dieser Kündigungen sind die Expansionspläne des Unternehmens nicht beeinträchtigt. Mondu bietet “Buy-now-pay-later”-Lösungen an und ist in mehreren europäischen Ländern tätig. Letztes Jahr sammelte das Startup über 50 Millionen Euro in Finanzierungsrunden, wobei prominente VCs wie Cherry Ventures und Valar Ventures investiert haben.

Deutscher Start-up Monitor 2023

Laut dem “Deutschen Start-up Monitor 2023” hat sich die Stimmung unter den Gründern in Berlin abgekühlt, obwohl Berlin als “Hotspot” der Start-up-Szene gilt. Ein signifikantes Merkmal ist der wachsende Sektor “SaaS”, in dem 41,2% aller Berliner Start-ups tätig sind. Trotz des allgemeinen Optimismus ist Berlin stärker von Entlassungen betroffen, und die geplanten Neueinstellungen sind im Vergleich zu früheren Jahren zurückgegangen. Ein positives Highlight ist der höhere Anteil an Gründerinnen in Berlin im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Zudem ziehen Berliner Start-ups mehr Risikokapital von Business Angels und Venture-Capital-Fonds an. Das Ökosystem der Stadt wird als reifer und internationaler betrachtet, wobei Berliner Start-ups weniger auf institutionelle Gründungsförderung angewiesen sind.

  • Der Anteil der Startups mit Kooperationsbeziehungen zur etablierten Wirtschaft geht weiter zurück: 2020 lag der Wert bei 72 %, heute nur noch bei 61 %.
  • 82 % der Startups nutzen Tools wie ChatGPT – besonders im Marketing (64 %) findet generative KI häufig Einsatz.
  • 47 % der Startups sehen sich als Teil der Green Economy und wollen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.
  • Der Hotspot Berlin ist von den aktuellen Turbulenzen und Finanzierungsengpässen stärker betroffen: Hier mussten im letzten Jahr 24 % der Startups Entlassungen vornehmen, im bundesweiten Durchschnitt sind es nur 15 %.
  • RWTH Aachen, TU München und die WHU in Vallendar und Düsseldord sind die Top-3-Gründungshochschulen – hier haben 13 % der befragten Gründer:innen ihren Abschluss gemacht.
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Mondu - ein Online-Zahlungspezialist für B2B
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