Smartphone-Revolution

Sam Altman von OpenAI und Ex-Apple-Chefdesigner suchen Milliarden für KI-Hardware

11/04/2024
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Jony Ive und Sam Altman wollen KI-Hardware-Projekt umsetzen

Berichten zufolge befinden sich der ehemalige Chef-Designer von Apple namens Jony Ive und der CEO von OpenAI, Sam Altman, in Gesprächen, um eine Finanzierung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar für ein neues KI-Hardware-Unternehmen zu sichern. Das Ziel dieses Unternehmens ist die Entwicklung eines mobilen Geräts mit KI-Funktionen, das sich grundlegend von den derzeit auf dem Markt erhältlichen Produkten unterscheidet.

Das geplante mobile Gerät soll KI-Funktionen bieten, die es von herkömmlichen Smartphones und anderen Produkten abheben. Es wird weder ein gewöhnliches Smartphone sein, noch wird es so aussehen. Ive und Altman haben Gespräche mit hochkarätigen Investoren geführt, darunter Thrive Capital und Emerson Collective, eine Risikokapitalfirma, die von Laurene Powell Jobs, der letzten Frau von Steve Jobs, gegründet wurde. Sogar der CEO von Softbank, Masayoshi Son, hat Interesse an dem Projekt bekundet. Die Financial Times berichtete, dass Son auch das Unternehmen Arm in die Entwicklung des noch namenlosen Geräts einbeziehen möchte.

Rabbit

Auch andere Unternehmen planen mobile KI-Hardware

Neben dem ambitionierten Projekt von Jony Ive und Sam Altman gibt es weitere Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von mobiler KI-Hardware konzentrieren. Am Anfang 2024 präsentierte die Deutsche Telekom beispielsweise ihre Idee eines App-losen KI-Smartphones. Das KI-Phone basiert auf dem T-Phone des Unternehmens und verwendet ein KI-Interface namens Natural AI, das in Zusammenarbeit mit Brain.ai entwickelt wurde. User können beispielsweise Flüge, Hotels oder Tickets für Veranstaltungen buchen, indem sie der KI einfach die relevanten Daten nennen. Die KI wählt je nach Kontext eigenständig die passenden Anwendungen aus, die nicht zwangsläufig auf dem Gerät selbst installiert sein müssen. Ein anderes plakatives Beispiel ist das Startup Rabbit, welches auf der CES 2024 mit dem R1 ein KI-Gerät vorstellte, das nur etwa halb so groß wie moderne Smartphones ist. Es verfügt über ein eigenes Betriebssystem und kann dennoch sämtliche verfügbaren Apps oder Webseiten bedienen. Diese Vorhaben schließen sich an den neuen Trend in der Tech-Branche an, das klassische Smartphone-Format zu revolutionieren und zu ersetzen.

Die Herausforderung von Künstlicher Intelligenz

Die hohen Kosten von KI, hauptsächlich durch die benötigte Rechenleistung der KI-Modelle, sind eine Realität, der sich Unternehmen stellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Schätzungen von Analystinnen und Analysten zeigten, dass beispielsweise Bings Chatbot mindestens 4 Milliarden Dollar an Infrastruktur benötigt, um seine Aufgaben zu erfüllen. Die Bewältigung dieser Kosten kann zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder zur Transformation bestehender führen, um Kosten und Kosteneinsparungen an Endbenutzende weiterzugeben. Es ist auffällig, dass die KI-Landschaft immer wettbewerbsfähiger wird, was es für Unternehmen schwieriger macht, ihre eigenen KI-Produkte in die Hände der Verbrauchenden zu bekommen. Der Bau eines KI-Hardwaregeräts könnte OpenAI auch insbesondere deshalb einen Vorteil verschaffen, da das Unternehmen derzeit von fremder Hardware abhängig ist, um seine Software auszuführen.

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