Startup Insider 1109

Vaeridion erhält 3,2 Mio. Euro für die grüne Revolution der Luftfahrt (Munich • Luftfahrt • Microliner)

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Datum
12/07/2022
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Interview mit Ivor van Dartel, Co-Founder und CEO von Vaeridion

In der Nachmittagsfolge begrüßen wir heute Ivor van Dartel, Co-Founder und CEO von Vaeridion und sprechen mit ihm über die erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,2 Millionen Euro.

Vaeridion entwickelt ein elektrisches Flugzeug, das schon vor dem Jahr 2030 emissionsfreie Kurzstreckenflüge ermöglichen soll. Mit dem sogenannten Microliner soll ein neuer Markt für regionale Mobilitätsdienste entstehen. So könnten beispielsweise nachhaltige Geschäftsreisen zwischen bisher unterversorgten Städten und Regionen zu fairen Preisen angeboten werden. Der Microliner soll 9 Passagiere mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, indem das aerodynamische Design von Segelflugzeugen inspiriert wird und die Batterien nicht in den Rumpf, sondern in die Flügel integriert werden. Bei einer Ausstattung der Flugplätze mit Solarkraftwerken, könnte die Energie für die E-Flugzeuge direkt und sauber am Flugplatz bezogen werden. Das junge Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die grüne Revolution der Luftfahrt einzuleiten. Das perspektivische Verbot von Kurzstreckenflügen mit Verbrennungsmotoren könnte dem innovativen Startup bei dieser Mission entgegenkommen. Vaeridion wurde im Jahr 2021 von Ivor van Dartel und Dr. Sebastian Seemann in München gegründet. Das demnächst 15-köpfige Kernteam besteht aus Luftfahrt- und Businessexpertinnen und -experten.

In einer Seed-Finanzierungsrunde konnte sich das Münchner Luftfahrt-Startup nun 3,2 Millionen Euro sichern. Angeführt wurde die Runde von dem Münchner Early-Stage Risikokapitalgeber Vsquared Ventures. Der VC identifiziert und finanziert technologiegetriebene Unternehmen, die eine völlig neue Branche schaffen oder bestehende Geschäftsmodelle revolutionieren wollen. Zum Portfolio gehören Unternehmen wie u.a. Isar Aerospace, IQM Quantum Computing, Zama.ai, Customcells und Group14. Zudem hat sich der Berliner Wagniskapitalgeber Project A an der Finanzierung beteiligt, der ein Kapital von ca. 600 Millionen US-Dollar verwaltet und in mehr als 100 Startups investiert hat. Zu diesen zählen u.a. Trade Republic, WorldRemit, Sennder, KRY, Spryker, Catawiki und Voi. Der Business Angel Andreas Kupke hat auch in das Münchner Startup investiert. Der gelernte Luft- und Raumfahrtingenieur baute bereits Finanzcheck.de auf und führte dieses erfolgreich zum Exit. Mit seinem Family Office investiert er in Deep-Tech-Unternehmen mit Fokus auf Luft- und Raumfahrt, Software, KI und Clean Tech. Zu seinem Portfolio gehören u.a. Isar Aerospace, 1Komma5Grad, Bliq und LiveEO. Das frische Kapital wird genutzt, um ein größeres Team aufzubauen und die Entwicklung des Microliners voranzutreiben.

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