„Restaurantsuche ist immer noch Vertrauens- und Glückssache. Yelp, Foursquare und Co. können von mir aus gern abgelöst werden, aber suchen wirklich viele Leute nach Kartoffeln oder Chia-Samen? Nicht eher nach Italienisch oder Thai? Zusammen mit der schwierigen Aufgabe, Restaurants und User zu akquirieren, sehe ich derzeit kein tragfähiges Business-Modell. Ich würde empfehlen, das Modell weiter zuentwickeln und erst dann fundraisen zu gehen.“
Investoren bewerten Foodanoo: „Nischenprodukt ohne Viralitätspotenzial“
Mit dem Service Foodanoo findet man Wunschgerichte in der Nähe. In München können die Nutzer bereits mehr als 70.000 Gerichte von mehr als 2000 Restaurants durchsuchen. Die Investoren Alexander Kölpin, Georg Ried und Ralph Eric Kunz schätzen Geschäftsmodell, Produkt und Marktpotenzial von MyCouchbox ein.
Grundlage der Bewertung sind die Pitch Decks der Unternehmen.

ALEXANDER KÖLPIN

GEORG RIED
„Das Geschäftsmodell ist wenig innovativ: die Optimierung einer bereits realisierten Geschäftsidee. Informationen zu Kompetenzen der Teammitglieder fehlen. Das Erlösmodell ist in der Branche verbreitet und verfolgt keine neuen Ansätze. Der Kundennutzen überzeugt nur teilweise, da Elemente wie Tischreservierung im Restaurant oder Verknüpfung mit Lieferdiensten nicht integriert sind. Unklar ist, wie die Umsetzung erfolgen soll, da keine Angaben zu Markteintritt/Vertrieb vorliegen.“

RALPH ERIC KUNZ
„Gegen eine fürchterlich gemachte Seite wie Speisekarte.de anzustinken, ist nicht allzu schwer. Nur: Lohnt sich das überhaupt? Schaut man auf deren PIs, ist das Umsatzvolumen hier eher winzig. Und: Sucht man sich ein Restaurant nach einer bestimmten Speise oder nach Kriterien Hippheitsgrad, Bewertungen anderer et cetera aus? Foodano scheint ein Nischenprodukt ohne Viralitätspotenzial. Auch steht das Produkt sehr am Anfang: ein Suppe scheint es in 10178 nicht zu geben. “